BRU-Magazin Heft 26 (1997) – Arbeit

Thema:
Arbeit

Jahrgang:
1997

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Zu diesem Heft: Eine Chance

In jedem Anfang liegt eine Chance. Das BRU-Magazin, das Sie in der Hand halten, ist ein Anfang. Anfang und Wagnis zugleich. Nachdem "Der Religionslehrer" sein Erscheinen eingestellt hat, gibt es keine Fachzeitschrift für evangelischen Religionsunterricht an beruflichen Schulen mehr. Es ist klar, daß dies als außerordentlich unbefriedigend empfunden werden muß. Zumal der Berufsschulreligionslehrer sich nicht einfach bei anderen religionspädagogischen Zeitschriften, die der Markt bereithält, bedienen kann. Der evangelische Religionsunterricht an beruflichen Schulen hat eben sein eigenes Profil. Die "Gesellschaft für Religionspädagogik e. V." möchte mit dem BRU-Magazin die entstandene Lücke ftillen. Mit diesem Vorhaben soll der Versuch gemacht werden, zahlreichen, z. T. recht unterschiedlichen, in der Mehrzahl aber eindeutigen Erwartungen der Berufsschulreligionslehrer im Bereich der Evangelischen Kirche in Deutschland gerecht zu werden. Vielleicht gibt es darüber hinaus auch Erwartungen, die uns noch nicht bekanntgeworden sind. Sie soaten nicht zögern, sie zu Papier zu bringen. Mit Ihren Reaktionen helfen Sie mit, dem Magazin eine brauchbare Gestalt zu geben. Der Religionsunterricht an beruflichen Schulen hat eine kurze, aber gehaltvolle Geschichte hinter sich. Es gab eine Phase des Aufbaus und eine solche der Konsolidierung, eine Phase der Integrationsbemühung und eine solche mit innovatorischen Tendenzen, eine Phase mit überwiegend kommunikativen Akzenten und eine solche der Besinnung auf theologische Konturierung. Seine Gegenwart ist gekennzeichnet durch Faktoren, die geeignet sind, bestehende Unsicher· heiten ins Bewußtsein treten zu lassen. Seine Zukunft ist abhängig von der Fähigkeit der Religionslehre.r, Kontakte untereinander zu pflegen und sich das jeweils erforderliche Maß an religions· pädagogischer Kompetenz zu erhalten. Der Religionsunterricht an beruflichen Schulen wird eine Zukunft haben, daran besteht kein Zweifel. Das BRUMagazin ist bemüht, den ihm möglichen Beitrag dazu zu leisten. Das jedenfalls ist Hoffnung und Wunsch der Herausgeber. In jedem Anfang liegt eine Chance. Lassen Sie uns miteinander die uns gegebene Chance wahrnehmen. Karl-Theo Siebel Vorsitzender der Gesellschaft für Religionspädagogik e. V. Villigst, im August 1984

Aus dem Inhalt

Inhaltsverzeichnis aus dem Heft

Seite Titel Untertitel Verfasser/In Schlagworte
4 Wunschzettel eines Religionslehrers Kaufmann, Alfred Religionslehrer
Einstellung
5 Vom Mögen, Wollen, Können und Dürfen Schneider, D. Unterrichtsmethode
Unterrichtsorganisation
6 Theoretische Ansätze in der Motivationsforschung Schneider, D. Motivation
Wissenschaftstheorie
Forschung
11 Fünf repräsentative Lerntheorien Wollner, K. Lerntheorie
14 Motivationsspiel Arbeitsanleitung Schneider, D. Motivation
Spiel
18 Motivationstypen aus der Unterrichtspraxis im Vergleich Schneider, D. Motivation
Unterrichtsmodell
24 Was motiviert im RU? Provokation bis Hinterfragung bis Neubesinnung Schneider, D. Glaubensmotivation
Motivation
26 Die ersten zehn Minuten Analyse eines Unterrichtsprotokolls Teigeler, O. Religionsunterricht
Analyse
28 Motivationsspender und Motivationskiller Schneider, D. Motivation
29 Was heißt hier Anfang? Ich will raus! Eine Meditation zu einem Bild von M.C. Escher Möllenhoff, H. Meditation
30 Kennenlernen Teigeler, Otto Schulklasse
Gruppe
31 Talkshow Schneider, D. Schulklasse
Gruppe
38 Konzertierte Aktion Vorschläge zur Förderung des Religionsunterrichts an berufsbildenden Schulen Dietrich, Wolfgang Religionslehrer
Ausbildung